Online-Bürgerbefragung zu öffentlichen Grünflächen
Nachrichten aus dem RathausNr. 771 / 05.07.2013
Wer mitmachen möchte, findet den Fragebogen im Zeitraum vom 6. Juli
bis zum 4. August 2013 unter
http://www.nuernberg.de/internet/soer/index.html
sowie unter
http://www.nuernberg.de/internet/soer/gruenflaechen.html
Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger über die städtischen Grünanlagen steht im Mittelpunkt einer Online-Befragung der Stadt Nürnberg. Wie ist es um die Attraktivität und die Nutzung der öffentlichen Grünanlagen in Nürnberg bestellt? Welche sind besonders beliebt? Wann und wie häufig werden sie genutzt? Und: Ist das, was früher für eine attraktive Grünanlage wichtig war, heute immer noch relevant?
Ab Samstag, 6. Juli 2013, sind die Bürgerinnen und Bürger vier Wochen lang aufgefordert, zu diesen und anderen Fragen ihre Erfahrungen weiterzugeben und ihre Meinung zu sagen. So lange steht dazu auf dem städtischen Internet-Portal ein Online-Fragebogen bereit, der neben standardisierten Fragen auch Raum lässt für Lob, Kritik und Anregungen.
„Dass die Menschen in Nürnberg ein emotionales Verhältnis zum städtischen Grün haben, zeigen alleine die rund 800 Paten, die sich um insgesamt 1 200 Bäume kümmern“, sagt Bürgermeister Horst Förther, erster Werkleiter des Servicebetriebes Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör). Auch die Diskussionen über den Umgang mit dem Stadtparkweiher oder dem Cramer-Klett-Park werden lebhaft geführt. Die Spielräume für die Planer und Pfleger hingegen werden enger. „Unsere Aufgaben gedeihen prächtig, die Personaldecke und die Etats aber halten nicht Schritt“, betont Förther.
Bis zum Herbst sollen deshalb alle Grünanlagen analysiert und in Pflegekategorien eingestuft werden. Um sich ein möglichst differenziertes Bild zu machen, ist die Meinung der Bürgerinnen und Bürger für Horst Förther und den Sör eine zusätzliche Planungshilfe: „Wir hoffen, dass sich viele Menschen beteiligen und uns sagen, was ihnen wichtig ist. Denn wer sich beteiligt, hilft mit, dass wir gezielt und bürgernah mit unseren begrenzten Mitteln umgehen können.“
Die Nürnberger Bürgerbefragung ist eingebettet in eine bundesweite Aktion der Ständigen Konferenz der Gartenamtsleiter beim Deutschen Städtetag (GALK) und der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt Iko-Netz) in Köln. Sie steuern die Befragung, an der zeitgleich weitere zwölf Städte teilnehmen. „Auch das hat Vorzüge“, sagt Bürgermeister Förther, der sich von den Ergebnissen aus anderen Kommunen einen Einblick in überregionale Entwicklungen verspricht.
