Rund um den Bahnhof
Anmerkungen zu diversen aktuellen Debatten von Robert Kästner, Vorsitzender der SPD Steinbühl
Für die SPD Steinbühl gibt es kein "vor" und "hinter" dem Bahnhof - wir sehen beide Seiten als wichtig an.
Die Nordseite als wichtigen Knotenpunkt und als Eingang zur Altstadt, die Südseite als die Verbindung der Südstadt - auch mit dem Norden, den wir immer nur durch Tunnels erreichen können.
Dabei hält die SPD Steinbühl in der aktuellen Situation Verweise auf ganz frühe Zeiten und einen weitläufigen, in großen Teilen grünen Platz auf der Nordseite für wenig hilfreich. Zu groß sind die aktuellen Verkehrsflüsse und der Verkehrsdruck auf Straßen und Wegen insgesamt.
Über solch gravierende Veränderungen kann nur in einer Vision einer gänzlich veränderten Verkehrsinfrastruktur der Stadt nachgedacht werden, welche sich in den nächsten Jahren (und damit meinen wir einen Zeitraum von wohl mindestens 20 Jahren) nicht abzeichnet. Ein solche Prozess wird jedoch langfristig nötig sein, weshalb wir unter dieser Prämisse auch eine Debatte "Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen" gerne führen.
Aktuell gibt es für uns zwei klare Positionen:
- Auf der Südseite muss die Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes in der beschlossenen Form endlich umgesetzt werden.
- Auf der Nordseite sind Verbesserungen nötig welche
- die Parkmöglichkeiten im Parkhaus besser ausschildern und die Zufahrt erleichtern
- Möglichkeiten schaffen, damit Menschen die man zum Bahnhof bringen und dort aussteigen lassen will gut, sicher und schnell in die Haupt- oder Osthalle kommen
- die derzeit täglich zu beobachtende illegale Fußgänger-Querung der West-Ost-Straßenverbindung durch geeignete Maßnahmen ermöglicht
- und letztlich bestehende Engstellen an den Straßenbahnhaltestellen entschärft und an allen Haltepunkte die Barriere freie Zugänglichkeit der Straßenbahnen für Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren ermöglicht.
Diese Positionen haben wir weitgehend bereits 2007 im Rahmen unserer Debatten vor Ort zum Nelson Mandela Platz entwickelt.
