ArtiSchocken: Filmvorführung "Nürnberg ist meine Heimat" anschl. offene Podiumsdiskussion
Dienstag, 24. Februar 19 Uhr - Eintritt frei
Motorenbau bei MAN
Gemüsehändler
Filmvorführung "Nürnberg ist meine Heimat" anschl. offene Podiumsdiskussion mit
Ümit Sormaz (Leiter Bildungseinrichtung und Vorsitzender Bürgerverein Südstadt),
Dimitri Wasserblaj (Theaterproduzent und Regisseur) und
Angela Trumheller (Integrationsrat Nürnberg)
Kelten, Elbgermanen, Franken und Slaven besiedelten das Nürnberger Becken - und vermischten sich. Gastarbeiter aus Thüringen und Sachsen bauten mit an den ersten Eisenbahnlinien. Landbevölkerung aus der Oberpfalz strömte auf der Suche nach einem besseren Leben nach Nürnberg um in den aufstrebenden Industriewerken der Südstadt ein Auskommen zu finden. Ohne den Zustrom an Arbeitskräften wäre die Industrialisierung Nürnbergs nicht möglich gewesen. Nach dem Zweiten Weltkrieges kamen Flüchtlinge in die Trümmer der Stadt. Wegen dem Arbeitskräftemangel warben die Betriebe Menschen in Südeuropa, Nordafrika und der Türkei an. Rund 40 Prozent der Nürnbergerinnen und Nürnberger haben heute einen Migrationshintergrund
(Quelle: Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth).
Eine Veranstaltung von:
ArtiSchocken - Kultur im Kaufhaus
Landgrabenstraße 139, 90459 Nürnberg
www.artischocken-nuernberg.de
Telefon 0911-2059154
